Frollein Frida

Frollein Frida steht für süße Verführungen, herzhafte Snacks und die schönen Dinge des Lebens. Wir planen und organisieren Events oder backen auf Bestellung individuelle Geschmackserlebnisse.

Dienstag, 9. April 2013

Schmetterlinge!

Kurzer Zwischen-Post, bevor wir von Key West aufbrechen. Ein paar Häuser die Straße runter gibt's ein riesiges Gewächshaus mit exotischen Vögeln und Schmetterlingen. Wahnsinn. Hadgroße, strahlend blaue Schmetterlinge. Sowas hab ich noch nie gesehen!










Florida, die Schmerzhafte

Schmerzhafte, die Erste: ich wurde in der Nacht von einer Mücke gleich 2x auf's rechte Auge gestochen. Ergebnis: ein komplett zugeschwollenes Auge beim Aufwachen und die Erfahrung, einäugig durch die Wimpern geguckt zu haben (die waren durch die Schwellung nämlich vor's Auge geklappt worden).

Schmerzhafte, die Zweite: Heute habe ich vom Herzchen auf einer Shoppingtour auf der Duval Street in Key West FlipFlops bekommen. Ganz tolle FlipFlops sind das. So toll, dass ich sie direkt anziehen wollte. Ergebnis: an beiden Füßen fürchterlich schmerzende Blasen und wunde Stellen...

Schmerzhafte, die Dritte: Nach dem Bummel haben wir uns ein Jet-Boot gemietet und sind ein bisschen die Küste entlanggefahren und haben ein paar Inselchen abgeklappert. Ergebnis: Trotz Sonnencreme verbrannte Beine, Arme, Handeücken, Rücken, Dekolette und Gesicht. Sieht besonders gut zu dem geschwollenen Auge aus...

Das konnte ich tagsüber ja noch mit meiner Sonnenbrille vertuschen, gerade beim hervorragenden Abendessen aber dann nicht mehr. Gut, dass das Herzchen es nicht so genau nimmt. Das Abendessen haben wir im Innenhof vom "Blackfin Bistro" genommen: Lobster Salat mit Grapefruit, Ananas und - Achtung, köstlich! - Salatdressing mit Trüffelöl, danach halbroher Thunfisch mit Soba Nudeln und Pak Choi und als Abschluss Karottenkuchen (einer der besten, den ich jemals gegessen habe, das Cream Cheese Frosting war flüssig über den lauwarmen Kuchen gegossen...). Heute Mittag haben wir uns bei "Five Guys" einen Burger gegönnt. Toll: Man stellt sich seinen kompletten (!) Burger selbst zusammen. Wirklich einer der besten Burger (nach Schnippers in NY). Noch toller: Die Kette eröffnet nächstes Jahr vier Filialen in Deutschland, in München, Hamburg, Berlin und Frankfurt/Main. Unbedingt ausprobieren!

So. Bevor sich mein iPhone endgültig verabschiedet (es scheint feucht geworden zu sein oder zu viel Sonne bekommen zu haben und hat jetzt eine Art "Schluckauf"), verabschiede ich mich. Gute Nacht nach Hause!

Bilder: Unser Hotel am Tag, das Herzchen und ich "vom Winde verweht", Inselimpresdionen einer Privatinsel *ts, freilaufender Hahn in Key West (gibt's 'ne Menge von hier, putzig), Key Lime Pie als Belohnung für ____________, meine gesunde Gesichtfarbe am Ende des Tages.















Sonntag, 7. April 2013

Florida, die Dritte

Heute Morgen ging's natürlich erstmal shoppen. Ich habe endlich einen Küchenzubehörladen gefunden, aber wirklich was ausgefallenes hatte er nicht. Ich habe ein paar Förmchen, große, rote Schokoperlen und eine "Ceep Calm And Eat A Cupcake" Tasse Eingepackt. Ach, und ich hab die ersten, gar nicht so schlechten Macarons auf dieser Reise entdeckt! Abschließend haben wir uns wortwörtlich einen Eimer frisch gemachte Zitronenlimonade gegönnt.

Aber viel wichtiger: Heute ging's runter zu den Keys. Ganz ehrlich: Das hatte ich mir spannender vorgestellt. ABER, in Key West angekommen, bin ich begeistert! Restlos. Unser Hotel, The Southernmost House, ist von 1897, hat eine wundervolle Historie und vor uns schon Leute wie Louis Armstrong, Ernst Hemingway, Kennedy, Nixon und Eisenhower beherbergt. Wir haben die Honeymoon Suite mit Erker im Türmchen und Blick auf's Meer erwischt. Traumhaft!

Das Abendessen haben wir im Banana Cafe ein paar Blocks die Straße rauf genossen. Lobster Ravioli mit einer fast fruchtigen Soße, jakobsmuscheln vom Grill mit Trüffel-Öl und Pilzrisotto und - natürlich - Key Lime Pie. Der heißt so, weil er mit den Früchten von den Keys (ursprünglich) hergestellt wird. Das "Cafe" ist ein kleines, wunderbares, feines Restaurant mit kreativer Küche und eigenem Kochbuch.

Später sind wir noch die Straße ein wenig weiter hochgelaufen und haben neben kleinen Bars und Shops noch die Schwulen-Locatio No. 1 sowie ein paar Dragqueens entdeckt. Lt. Unseres Reiseführers, verkleidet sich der Commissioner gerne als solche. Gefragt hab ich nicht.

Und weil's so schön hier ist - rauschendes Meer, herrlich warmer Wind, amerikanisch-karibische Lockerheit, niedlich klein mit den Häuschen in Softeisfarben und mit Schaukelstühlen auf der Veranda - bleiben wir so wie's aussieht nicht nur bis morgen, sondern noch einen Tag länger.







Samstag, 6. April 2013

Florida, die Zweite

Nach einer ausgedehnten Shoppingtour durch eine klassische Ami-Mall ging's heute rauf nach Fort Myers. Auf dem Weg dahin gab's viele kleine Inselchen und Beach Houses und weiße, lange, fast leere (!) Sandstrände. Erklärtes Ziel heute: Manatees, also Seekühe gucken. In Fort Myers gibt's nämlich eine Art Park, wo man die Tiere mit etwas Glück sehen kann. Glück deshalb, weil die Manatees dort frei leben und nicht in Aquarien gefangen sind. Und wir hatten Glück! Das Herzchen hat's entdeckt. Mit Baby! So niedlich. Und groß. Die zwei haben ganz bedächtig Seegras gemümmelt und alle paar Minuten kam dann die große Nase zum Luftschnappen raus. Sarah ist seelig. Und hat nach Fledermäusen ein neues Lieblingstier! Unten seht Ihr nach den Strandimpressionen zuerst die echten Manatees, dann den 1. Versuch eines gemeinsamen Fotos mit Plastikmanatee und dann den 2. Versuch mit Plastikmanatee.

Auf dem Rückweg wurde dann das nächste Etappenziel auf dieser Reise abgehakt: Ein IHOP Restaurant besuchen. Wer's nicht weiß: IHOP = International House Of Pancakes. Großartig: 2 Buttermilch-Pancakes mit Butter und Sirup, Hashbrowns (Reibekuchen ohne Klebe, also lose Kartoffel-Reibe - toll!), Bacon und Rühreiern. Sarah war wieder seelig.

Jetzt sitzen wir in einem Best Western, 1. Reihe am Strand in Fort Myers Beach (letztes Foto). Und weil die Pancakes noch gut im Magen liegen, gab's grad am Pier nur ein paar Shrimps mit Live Musik. Als wir zum krönenden Abschluss noch ein Bierchen (Andi, Du hast gewonnen, Coors Light schmeckt super!) trinken wollten, gab's keines. No ID, no Beer. Und unsere IDs lagen im Hotel. Aber Hauptsache, das Herzchen ist glücklich: Es war vermutlich das letzte Mal, dass es für unter 21 gehalten wurde - mit 44! Im 7Eleven hat's dann doch geklappt und wir sitzen auf'm Balkon. Mit Bier.













Freitag, 5. April 2013

Florida, die Erste

Endlich kostenloses Internet! Die ersten 2 Tage in Miami Beach waren wie erwartet etwas anstrengend: Viel Tourismus, noch mehr Ramsch-Läden, laute Musik und Menschenmassen. Unser Hotel war so lala und nachdem wir den ersten Abend nach der Anreise verpennt hatten, sind wir am zweiten Abend richtig schön ausgegangen: Das Restaurant hatte uns morgens schon mit einem tollen Frühstück müberzeugt, aber das Risotto am Abend war der Knaller. Köstlicher Reis mit einer leicht zitronigen Tomatensoße, dazu Shrimps, Calamari, Mies- und Venusmuscheln und sowohl für das Herzchen als auch mich einen ganzen Lobster. Den zu essen war dann auch etwas schwierig und schweißtreibend, aber absolut köstlich.

Heute ging's dann durch die Everglades (ich habe Krokodile gesehen!!!) nach Naples, was sich als recht spießig und seniorig herausstellte. ABER: Unser Hotel ist schnuckelig, ein altehrwürdiger Kasten mit einem Opi an der Rezeption (super niedlich und ebenso nett) und das Abendessen im "Chop's" gerade toppt das Risotto von gestern sogar noch. Alles andere als günstig, aber mit einer unglaublichen Auswahl an Fisch und Fleisch frisch vom Grill aus der offenen Küche und einer riesigen Weinkarte. Nach Miesmuscheln und Lobster in Panang Curry mit Kokos, Mango, Ingwer und Kaffirlimetten gab's Seebrasse mit Teriyaki, Ananas-Süß-Sauer-Soße, Kokos-Reis-Kuchen und "Berry Berry Chow Chow", was sich als Tomaten-Brombeer-Himbeer-Salsa (auf dem Fisch verteilt) herausstellte. Toll. Toll. Toll.

Hier noch ein paar Fotos, bevor wir morgen nach Fort Meyers aufbrechen. Hoffentlich gibt's da auch wieder Free Wi-Fi...

Gute Nacht in die Heimat!













Montag, 1. April 2013

Frohe Ostern!

Ihr Lieben, schon wieder 'ne halbe Ewigkeit nichts im Blog passiert. Das wird sich auch in den kommenden Tagen nicht groß ändern, denn Frollein Frida fährt mit dem Herzchen in Urlaub nach Miami. Aber ich hoffe, dass ich dort viiiiieeeeeele süße amerikanische Leckereien probieren kann und viel neues entdecke und das werde ich dann natürlich hier berichten. Wenn ich zwischendurch mal kostenfreies Internet habe, melde ich mich sicher. 

Vorher wollte ich Euch aber noch schöne Ostern wünschen und mich mit den neuesten Bildern von Jocopix abmelden:






Mittwoch, 6. März 2013

Neues Rezept: Zitroniges Risotto

Das Herzchen und ich sind gerade total auf dem Risotto-Trip. Und weil ich da gerne immer wieder was anderes ausprobiere, gab's gestern wieder eine neue Variante: Zitroniges Risotto mit Hühnchen und ein bisschen Gemüse. Auf Wunsch hier das Rezept.